Für die meisten Menschen ist das Spielen ("GAMBLING") eine Unterhaltung, die ohne schädliche Effekte genossen werden kann. Für einige ist es nicht nur ein Spiel, es ist ein ernstes Problem, das auch dann noch weitergeht, nachdem der Spaß vorbei ist.

 

Eine Glücksspielsucht ist eine emotionale Krankheit, die häufig im Verborgenen bleibt. Die betroffene Person ist bemüht ein normales Äußeres aufrechtzuerhalten, während sie versucht, die negativen Folgen ihres Spielens zuzudecken.

 

Eine Glücksspielsucht kann Männer und Frauen jeden Alters, unabhängig vom finanziellen oder sozialen Status treffen. Durch die Erhöhung der Spielzeit und des Geldeinsatzes glaubt man die Verluste aufholen zu können, was als "chasing" (Aufholjagd) bezeichnet wird. Das Endergebnis ist ein progressiver finanzieller und emotionaler Verfall, der sowohl den Spieler, als auch seine Familie betreffen kann.

 

Warnsignale

  • Man spielt häufiger, als man es sich finanziell leisten kann
  • Wiederholte Versuche das Spiel einzuschränken oder aufzugeben
  • Lügen, um die Spielsucht zu vertuschen
  • Spielen, um dem Druck des Alltages auszuweichen
  • Verkauf oder Verpfändung des persönlichen Eigentums
  • Ausleihen von Geld, oder kriminelle Handlungen um die Spielsucht zu finanzieren
  • Gefühle der Hoffnungslosigkeit, der Depression oder Gedanken an einen Suizid

 

Behandlungsangebot

  • Einzelpsychotherapie
  • Einzeltraining zum Umgang mit Geld und Schulden
  • Psychiatrische Konsultation (bei Bedarf auch medikamentöse Einstellung)
  • Beratung für Mitbetroffene und Angehörige

 

Information und Beratung

Wir sind von Montag bis Freitag in der Zeit von 9.00 - 11.00 Uhr persönlich erreichbar.

Telefon: 0512/5331-7440
E-mail: asp@isd.or.at