Die Herberge ist eine Einrichtung, um wohnungslose Frauen und Männer aus dem Raum Innsbruck zu beherbergen und sozialarbeiterisch zu betreuen.

Sie ist Anlaufstelle für akut Wohnungslose. Die BewohnerInnen bleiben kurz, ein ständiger Wechsel im Haus ist die Folge (ca. 30.500 Nächtigungen im Jahr). Die Herberge ist tagsüber offen, die Bewohner können jederzeit kommen und gehen. Um 23 Uhr wird geschlossen und um 6 Uhr wieder geöffnet. Die Betreuer sind 24 Stunden täglich anwesend. Für die BewohnerInnen stehen SozialarbeiterInnen, PflegehelferInnen, Betreuer, Zivildiener und einmal wöchentlich ein praktischer Arzt und ein Psychiater als Konsiliarärzte zur Verfügung. Die Finanzierung erfolgt über einen Tagsatz, der mit dem Sozialamt verrechnet wird.

Was die Herberge von den anderen Wohnungsloseneinrichtungen unterscheidet sind die "Boutique", in der sich die BewohnerInnen umsonst Kleidung holen können und eine Pflegebadewanne für gebrechliche und kranke BewohnerInnen. Die Herberge verfügt weiters über einen großen Garten. Am Montag sind alle BewohnerInnen beim sogenannten "Montagskaffee" zum Spielen und Basteln eingeladen.

Wir bieten...

  • eine Unterkunft und Grundversorgung mit Essen und Kleidung für wohnungslose Frauen und Männer
  • erste sozialarbeiterische Beratung und Einzelfallhilfe
  • Geldverwaltung und Kreditsystem
  • Weitervermittlung der KlientInnen an spezialisierte Einrichtungen (wie Klinik, Schuldnerberatung usw.)
  • medizinische Beratung durch Konsiliarärzte
  • die Möglichkeit einer vorübergehenden Beschäftigung oder Anstellung
  • Krankenpflege speziell für unsere BewohnerInnen
  • eine Wäscherei: persönliche Wäsche wird gegen einen geringen Betrag gewaschen und gebügelt
  • Unterstützung bei Zimmersuche und Übersiedlung


Selbstverständlich beruht jedes Angebot auf Freiwilligkeit.


Die Herberge wurde 1927 als Obdachlosenasyl von der Stadt Innsbruck erbaut.

Sie bot 123 Personen Platz. Die Zahl von 46.075 Übernachtungen im Jahr 1928 bestätigte die Notwendigkeit dieser Einrichtung. Im Jahre 1943 wurde die Herberge von der Deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und später durch Bomben völlig zerstört. 1950 wurde sie als eine der "schönsten" Herbergen wieder eröffnet und blieb bis 1989 in dieser Form erhalten. In dieser Zeit fanden auch ganze Familien in der Herberge Aufnahme. Bei der Generalsanierung 1991 wurden die Zimmergröße von 20 auf 7 Betten reduziertund dazugehörige Aufenthaltsräume geschaffen.

2002/03 fand ein neuerlicher Umbau statt. 2003 wurde die Herberge schließlich in die Innsbrucker Soziale Dienste GmbH eingegliedert.

Derzeit gibt es Ein-, Zwei- und Dreibettzimmer mit Dusche und WC. Zusätzlich zu den Schlafräumen gibt es Aufenthaltsräume, verschiedene Büros, ein Arztzimmer, einen Speisesaal und eine Küche, in der für die BewohnerInnen gegen ein geringes Entgelt Frühstück und Abendessen zubereitet werden.

Unterkunft für Frauen und Männer...

Die Herberge bietet 12 Frauen und 76 Männern eine Unterkunft mit Grundversorgung. Sie ist Anlaufstelle für akut Wohnungslose. Die BewohnerInnen bleiben unterschiedlich lange, ein ständiger Wechsel im Hause ist die Folge. Die Herberge ist tagsüber offen, die BewohnerInnen können kommen und gehen. Um 23 Uhr wird geschlossen und um 6 Uhr wieder geöffnet. Die BetreuerInnen sind 24 Stunden täglich anwesend. Für die BewohnerInnen stehen SozialarbeiterInnen, PflegehelferInnen, BetreuerInnen, Zivildiener und einmal wöchentlich ein praktischer Arzt und ein Psychiater als Konsilarärzte zur Verfügung. Die Finanzierung erfolgt über einen Tagsatz, der mit dem Sozialamt verrechnet wird.

Was die Herberge von anderen Wohnungsloseneinrichtungen unterscheidet, sind die "Boutique", in der sich die BewohnerInnen umsonst Kleidung holen können und eine Pflegebadewanne für gebrechliche und kranke BewohnerInnen. Weiters verfügt die Herberge über einen großen Garten. Am Mittwoch sind alle BewohnerInnen beim sogenannten "Mittwochskaffee" zum Spielen und Basteln eingeladen.